Laika Verlag

 

Laika Verlag

Schrei im Dezember

Band 3:
ISBN
978-3-942281-72-0
Erschienen März 2010
Preis
19,90 €
96 Seiten

Athen, am Abend des 6. Dezember 2008: Ein Beamter einer Sondereinheit der griechischen politischen Polizei erschießt den 15-jährigen Schüler Alexandros Grigoropoulos. Zwanzig unabhängige ZeugInnenaussagen belegen, dass es keinen Grund für die Schüsse gab. Und dass Alexandros nicht, wie von der Staatsanwaltschaft behauptet, von einem Querschläger getroffen wurde, sondern von einem gezielten Schuss aus knapp zwanzig Meter Entfernung.

Stunden später sind bereits Zehntausende auf der Straße und protestieren gegen die Polizeiwillkür. Die Straßenkämpfe in der griechischen Hauptstadt dauern bis zum Jahreswechsel.

Der Soziologe Vassilis Tasianos, der Hamburger Aktivist Andreas Blechschmidt und die Journalistin Heike Schrader beleuchten die griechische Revolte; dazu Texte autonomer Gruppen aus Deutschland und Griechenland – im dritten Band der Bibliothek des Widerstands.
 

Diesem Band liegen 2 Filme bei:

Schrei im Dezember
GR 2009, 48 min. O.m.U. Regie: Kostas Kolimenos

Belagerung [Vorschau]
GR 2010, 24 min. O.m.U. Regie: Kostas Kolimenos

Pressestimmen

»Für »Freiheit und Liebe«. Für die »Wahrheit«. Für das »Paradies«. Aber auch »milde Energieformen« nicht vergessen! Das sagen junge Erwachsene in Griechenland, wenn sie gefragt werden, was für eine Welt sie wollen. Mehr..«
Christof Meueler, junge Welt

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"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

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