Laika Verlag

Ambros Waibel im Gespräch mit Luciana Castellina: »Die Entdeckung der Welt«

taz-café, Rudi-Dutschke-Straße 25. Berlin
8. September
19 Uhr

Buchvorstellung

Ambros Waibel stellt im Gespräch Luciana Castellina und ihr Buch »Die Entdeckung der Welt« vor.
Donnerstag, 8. September, 19 Uhr
Taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23

Moderation Ambros Waibel, taz

 

 

 

Ausgehend von den Tagebüchern, die Luciana Castellina, legendäre Mitgründerin der Zeitung il manifesto, als junges Mädchen geschrieben hat, erzählt Die Entdeckung der Welt von ihrem politischen Erwachen als Teenager im faschistischen Italien: von dem Tag an, als sie am 25. Juli 1943 das Tennisspiel mit ihrer Klassenkameradin Anna Maria Mussolini unterbrechen musste, weil der Duce, Anna Marias Vater, in Rom gerade verhaftet worden war, über den Zusammenbruch des Regimes bis hin zu ihrem Eintritt in die Kommunistische Partei Italiens 1947. In diesem Zeitraum findet die Entwicklung eines Mädchens aus großbürgerlichem Hause statt, das sich mit der Welt und der Geschichte konfrontiert.
»Die Entdeckung der Welt« ist ein Buch über Krieg, Antisemitismus, Antifaschismus, Widerstand, den Glauben an soziale Gerechtigkeit, den Hunger nach Erfahrungen; über Reisen, Kino, französische Intellektuelle und FIAT-Arbeiter, internationale Diplomatie und Freundschaft. Dabei verweben sich Vernunft und Leidenschaft, existenzielle Fragen, Erkenntnis und Ironie zu einer dichten autobiographischen Erzählung.

Luciana Castellina, geboren 1929, ist Journalistin und Schriftstellerin, Mitgründerin der Zeitung il manifesto, aber vor allem kämpferische Politikerin und seit den 1960er-Jahren eine der führenden Persönlichkeiten der italienischen Linken. Mit »Die Entdeckung der Welt« war sie 2011 in Italien für den Literaturpreis Strega nominiert.

 

    

 

Foto: ©Daniele Segre