Laika Verlag

 

Laika Verlag

Terry Eagleton zu Karl Marx/Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

Band 1:
ISBN
978-3-942281-25-6
Erschienen Juni 2012
Preis
8,50 €
120 Seiten

Das Kommunistische Manifest ist eines der glanzvollsten Werke des Marxismus. Bis heute gibt es kaum eine bessere Einführung in die sozialistische Theorie.

Mit biblischer Sprachgewalt, witzig, spöttisch, einfach unterhaltsam und mit fast prophetischer Gabe analysieren Marx und Engels die Entwicklung des Kapitalismus, seiner Kräfte und Krisen.

Der bekannte britische Literaturtheoretiker Terry Eagleton (Warum Marx Recht hat, Das Böse, Der Sinn des Lebens) ergreift in seiner Einleitung hier neu vorgelegten Originaltext von Marx und Engels  elan- und humorvoll Partei für den Text, wobei er mit leichter Feder und starken Argumenten zugleich die beliebtesten Anfechtungen der marxistischen Theorie widerlegt.

 

Terry Eagleton, geboren 1943 in Salford (Großbritannien), ist Gastprofessor für englische Literatur an der Lancaster University in England, der National University in Irland und der University of Notre Dame in den USA. Seine jüngste Buchveröffentlichung: Warum Marx Recht hat (2012). Weitere wichtige Publikationen: Das Böse (2011), Der Sinn des Lebens (2008), Ideologie: Eine Einführung (1991), Einführung in die Literaturtheorie (1988).

Pressestimmen

»Die gegenwärtige kapitalistische Krise – in vielem eine Bestätigung der Marxschen Analyse – hat den Bedarf nach Ideen und Alternativen verstärkt. Die Laika-Serie kommt daher zur richtigen Zeit. Auch wenn Marx, Lenin (Band 2) und Alexandra Kollontai (Band 3) nicht alle Antworten auf die aktuellen Fragen liefern – ein (erneuter) Blick in die Klassiker könnte dabei helfen, sie zu finden.«
Daniel Behruzi, Junge Welt

 

 

 

»Marxistische Klassiker. Das assoziiert man gerne mit pflastersteingroßen Bänden, die auch dazu dienen können, Tische oder Monitore aufzubocken. Zum Schmökern in der U-Bahn sind sie eher nicht geeignet. Ganz anders die neue Reihe »Marxist Pocket Books« des Laika-Verlags. Die Hamburger haben alte Texte in einem handlichen Format neu aufgelegt, das locker in die Jeanshosentasche passt. Der Verlag begnügt sich aber nicht nur mit einem bloßen Reprint der Klassiker. Vielmehr ist den alten Schriften jeweils eine Einleitung eines bekannten Autors der Gegenwart vorangestellt. So stimmt der britische Literaturtheoretiker Terry Eagleton im Vorwort des „Kommunistischen Manifests“ ein „Lob auf Marx“ an. Sein Beitrag ist flott und unterhaltsam geschrieben, führt aber auch gleichzeitig systematisch in Marx Theorien und das Werk ein. Aber natürlich bleibt das Manifest der wichtigere Text des Bandes. Das mit biblischer Sprachgewalt und revolutionärem Schwung verfasste Gründungsdokument des internationalen Sozialismus sollte in keinem linken Haushalt fehlen. Die Einleitung zu Lenins Schrift „Staat und Revolution“ hat der Popliterat Dietmar Dath verfasst. (...)

 

Die beiden erwähnten Klassiker hat Laika bereits rausgebracht, weitere sind in Planung – zum Beispiel Alexandra Kollontais »Autobiographie einer sexuell emanzipierten Kommunistin« aus dem Jahr 1926. (...) Neben Kollontai liefert Laika weitere Highlights. Walter Benjamins „Über den Begriff der Geschichte“ soll auch in der Reihe erscheinen. (...)  Ebenfalls Teil der Reihe: Antonio Gramscis „Der moderne Prinz“, geschrieben in Mussolinis Gefängnissen, und „Der Sozialismus und die Seele des Menschen“ von Oscar Wilde. Wenn auch diese Neuveröffentlichungen und ihre Einleitungen so praktisch und peppig daherkommen wie die ersten beiden Bände, dann ist ihnen der Platz in den Hosentaschen und Bücherregalen garantiert.«
Stefan Bornost, Marx21

 

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"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

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