Laika Verlag

 

Laika Verlag

Dietmar Dath zu W.I. Lenin: Staat und Revolution (1917)

Band 2:
ISBN
978-3-942281-31-7
Erschienen Juni 2012
Preis
9,90 €
188 Seiten

Die marxistische Staatstheorie droht immer mehr aus dem öffentlichen Diskurs zu verschwinden. Wie aktuell das Verständnis des Staates als »Werkzeug zur Ausbeutung der unterdrückten Klasse« noch immer ist, lässt sich nirgends so pointiert nachlesen wie in Lenins Klassiker Staat und Revolution.

Dietmar Dath, literarisch umtriebiger Verbreiter marxistischer Ideen zwischen Popkultur, Physik und Sozialkritik (Die Abschaffung der Arten, Maschinenwinter, Der Implex), leitet das hier neu vorgelegte Orignalwerk von Lenin Werk analytisch wie poetisch glänzend ein und unterzieht dabei auch die von links wie rechts gerne vorgebrachten Einwände gegen den Mitgründer der Sowjetunion einer im besten Sinne streitbaren Kritik.

 

Dietmar Dath, 1970 geboren, Autor, Journalist und Übersetzer, lebt in Freiburg und Frankfurt am Main. Er war Chefredakteur der Zeitschrift Spex (1998–2000), war Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (2001–2007) und ist dort seit 2011 Filmkritiker.

Pressestimmen

»Die gegenwärtige kapitalistische Krise – in vielem eine Bestätigung der Marxschen Analyse – hat den Bedarf nach Ideen und Alternativen verstärkt. Die Laika-Serie kommt daher zur richtigen Zeit. Auch wenn Marx, Lenin (Band 2) und Alexandra Kollontai (Band 3) nicht alle Antworten auf die aktuellen Fragen liefern – ein (erneuter) Blick in die Klassiker könnte dabei helfen, sie zu finden.«
Daniel Behruzi, Junge Welt

»Marxistische Klassiker. Das assoziiert man gerne mit pflastersteingroßen
Bänden, die auch dazu dienen können, Tische oder Monitore aufzubocken.
Zum Schmökern in der U-Bahn sind sie eher nicht geeignet. Ganz anders die neue Reihe »Marxist Pocket Books« des Laika-Verlags. Die Hamburger haben alte Texte in einem handlichen Format neu aufgelegt, das locker in die Jeanshosentasche passt. Der Verlag begnügt sich aber nicht nur mit einem bloßen Reprint der Klassiker. Vielmehr ist den alten Schriften jeweils eine Einleitung eines bekannten Autors der Gegenwart vorangestellt. So stimmt der britische Literaturtheoretiker Terry Eagleton im Vorwort des „Kommunistischen Manifests“ ein „Lob auf Marx“ an.
Sein Beitrag ist flott und unterhaltsam geschrieben, führt aber auch gleichzeitig systematisch in Marx Theorien und das Werk ein. Aber natürlich bleibt das Manifest der wichtigere Text des Bandes. Das mit biblischer Sprachgewalt und revolutionärem Schwung verfasste Gründungsdokument des internationalen Sozialismus sollte in keinem linken Haushalt fehlen. Die Einleitung zu Lenins Schrift „Staat und Revolution“ hat der Popliterat Dietmar Dath verfasst. (...)
Die beiden erwähnten Klassiker hat Laika bereits rausgebracht, weitere sind in Planung – zum Beispiel Alexandra Kollontais »Autobiographie einer sexuell emanzipierten Kommunistin« aus dem Jahr 1926. (...) Neben Kollontai liefert Laika weitere Highlights. Walter Benjamins „Über den Begriff der Geschichte“ soll auch in der Reihe erscheinen. (...)  Ebenfalls Teil der Reihe: Antonio Gramscis „Der moderne Prinz“, geschrieben in Mussolinis Gefängnissen, und „Der Sozialismus und die Seele des Menschen“ von Oscar Wilde. Wenn auch diese Neuveröffentlichungen und ihre Einleitungen so praktisch und peppig daherkommen wie die ersten beiden Bände, dann ist ihnen der Platz in den Hosentaschen und Bücherregalen garantiert.«
Stefan Bornost, Marx21

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"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

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