Laika Verlag

 

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Christian Lotz zu Karl Marx: Das Maschinenfragment

Band 5:
ISBN
978-3-944233-21-5
Erschienen Dezember 2014
Preis
9,90 €
144 Seiten

Befreiung von der Arbeit durch Technologie oder Herrschaft der Technologie über die arbeitenden Individuen? Enthält der Kapitalismus den Keim einer befreiten Gesellschaft in sich, oder führt er zur Zerstörung von Arbeit und Erde? Worin besteht dieser grundlegende Widerspruch des Kapitalismus, und was hat das mit der Arbeitszeit und intelligenten Maschinen zu tun?

Die Befreiungs- und Unterwerfungspotenziale der Produktivkraft Maschine hat Karl Marx bereits in seinem Maschinenfragment vor rund 150 Jahren brillant analysiert. Christian Lotz zeigt in seiner Einleitung, wie Marx darin nicht nur die heutigen Widersprüche der kapitalistischen Unterwerfung des geistigen Eigentums, sondern auch der Aneignung von Patenten, Wissen, Informationen und biotechnologischen Entwicklungen, die das Leben selbst vom Kapital abhängig machen, erkannt und analysiert hat.

 

 

 

Christian Lotz, 1970in Wuppertal geboren, studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Soziologie. Er lehrt an der Michigan State University.

Zuletzt von ihm erschienen sind: The Capitalist Schema. Time, Money, and the Culture of Abstraction (2014), Ding und Verdinglichung. Technik- und Sozialphilosophie nach Heidegger und der Kritischen Theorie (2012), From Affectivity to Subjectivity. Hussler's Phenomenology Revisited (2008).

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"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

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