Laika Verlag

 

Laika Verlag

Jürgen Bruhn: Okkupierte Welt

ISBN
978-3-942281-30-0
Erschienen Oktober 2012
Preis
19,80 €
136 Seiten

Wenn die Menschheit weiter existieren will, kann sie den Finanz- und Turbokapitalismus nicht mehr gewähren lassen. Zu dieser zwingenden Erkenntnis kommt die Untersuchung der konkreten Profitstrategien von Wirtschafts- und Finanzkonzernen durch den Autor Jürgen Bruhn. Finanzzockerei, Kasinomentalität, rasende Vernutzung der Natur bis hin zur Auslösung einer Klima-Katastrophe, die den Menschen über Generationen hinweg fürchterliche Lebensbedingungen auflastet – das ist die Zukunft, wenn die Herrschaft des Kapitals andauert.

Millionen, die hungern, Millionen, deren Existenzgrundlage zerstört wird, Plünderung von Naturressourcen, von Währungen oder ganzer Staaten im Dienst des Kapitals – das sind keine fernen Horrorbeschwörungen, sondern Blicke in den realen Abgrund, wie sie gerade auch in dem neuen Report des »club of rome« im Mai 2012 unter dem Titel »2052« wissenschaftlich belegt werden. Wenn es so weiter geht, so die Analyse von dreißig Sozial-, Geo- und Wirtschaftswissenschaftlern, hat die Menschheit die Ressourcen der Erde bis 2052 ausgereizt. Das Buch ruft dazu auf, diesem Prozess Widerstand zu leisten und eine neue Ökonomie aufzubauen. Die Zeit drängt.

 

bruhnJürgen Bruhn, geboren 1937, Studium der Neueren Geschichte, Ökonomie und Soziologie an den Universitäten Hamburg, Konstanz, Fresno und Berkeley. Professor für Internationale Politik am Monterey Institute Of International Studies, Monterey, California; Professor an der California State University, Monterey Bay. Derzeit Publizist und Gastprofessor.

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"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

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