Laika Verlag

 

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Buchvorstellung auf der Leipziger Buchmesse: »Assata. Eine Autobiografie« von Assata Shakur

Leipzig, Leseinsel »Die Bühne«, Halle 5, Stand E 402
Samstag, 25. März 2017, 14 Uhr
Mit Ella Rollnik und Karl-Heinz Dellwo

Buchvorstellung

Assata Shakur
Assata. Eine Autobiografie

Samstag, 25. März 2017, 14 Uhr
Leseinsel »Die Bühne«, Halle 5, Stand E 402

Die Autobiografie der Black-Panther-Aktivistin Assata Shakur in neuer Übersetzung

Mit Ella Rollnik und Karl-Heinz Dellwo

Assata Shakur, Mitglied der Black Panther Party und Mitbegründerin der Black Liberation Army, erzählt in ihrer Autobiografie mit kraftvoller Stimme vom tief verwurzelten Rassismus in den USA und vom Aufbruch der militanten schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den 1960er- und 1970er-Jahren. Sie zeichnet ein bewegendes Bild ihrer Kindheit bei den Großeltern im South Carolina der frühen 1950er-Jahre und ihrer Jugend in den Straßen der Bronx, berichtet  über ihre Zeit im Gefängnis und die rassistische Struktur des US-amerikanischen Justizsystems.
Assata Shakur schreibt eine Geschichte der rassistischen Gewalt im Amerika jener Zeit und des Kampfes der militanten Befreiungsbewegungen gegen diese Gewalt. Sie zeigt, wie diese Kämpfe die amerikanische Politik in den letzten Jahrzehnten mitgestaltet haben, rückt aber auch in den Fokus, wie erschreckend alltäglich die Gewalt von Polizei, Justiz und Erziehungssystem gegenüber der Black Community überall auf der Welt auch heute noch ist.

Solidarität mit #allesdichtmachen

"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

#allesdichtmachen