Laika Verlag

 

Laika Verlag

Der ökologische Bruch

Band 6:
ISBN
978-3-942281-97-3
Erschienen Oktober 2011
Preis
39,90 €
496 Seiten

Am Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Menschheit mit der größten Herausforderung ihrer bisherigen Geschichte konfrontiert. Das gesamte Ökosystem, Grundlage der Humanzivilisation, bricht zusammen, enorme Risse entwickeln sich in der Biosphäre unseres Planeten.

Foster, Clark und York analysieren in ihrer Studie die Ursachen dieser Krise. Zwischen dem Wirtschaftssystem des Kapitalismus und der Natur gibt es keine Versöhnung, die grenzenlose Ausbeutung aller Ressourcen untergräbt nicht nur die wirtschaftlichen Fundamente gegenwärtiger Gesellschaftssysteme, sondern stellt die Existenz der menschlichen Gattung insgesamt in Frage. Nur eine Änderung dieses Wirtschaftssystems wird uns ein künftiges Leben auf diesem Planeten gestatten.

John Bellamy Foster, Jahrgang 1953, ist Professor für Soziologie an der Universität des US-Bundesstaates Oregon in Eugene und zugleich Chefredakteur der unabhängigen sozialistischen Zeitschrift Monthly Review. Seine Arbeitsschwerpunkte sind politische Ökonomie, Umwelt-Soziologie und marxistische Theorie.

 

Brett Clark ist Dozent für Soziologie an der North Carolina State University. Neben zahlreichen Veröffentlichungen hat er zusammen mit Richard York eine Forschungsarbeit zu Stephen Jay Gould, einem bedeutsamen Evolutionstheoretiker und Humanisten vorgelegt.

 

Richard York ist Dozent für Soziologie an der Universität von Oregon in Eugene und Mitherausgeber des vierteljährlich erscheinenden Journals Organization & Environment, eine der führenden internationalen Zeitschriften für ökosoziale Forschung.

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"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

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