Laika Verlag

 

Laika Verlag

Ökologische Revolution

Band 24:
ISBN
978-3-942281-41-6
Erschienen 2014
Preis
28,00 €
360 Seiten

Seit dem Einsatz der Atombombe in Hiroshima 1945 wissen wir, dass die Menschheit die Mittel zur vollständigen Zerstörung des Planeten besitzt. Was nukleare Sprengköpfe als potenzielle Möglichkeit darstellen, ist durch die weltweite Umweltzerstörung – markiert nicht zuletzt durch die Klimaerwärmung – als Prozess längst in Gang gesetzt: die totale Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen auf der Erde.

Die Ursachen dieses kontinuierlichen Zerstörungsprozesses liegen in der ungebremsten Kapitalakkumulation unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems, das noch die letzte Erdkrume der In-Wert-Setzung unterwirft, Wasser und Luft in Waren verwandelt, den natürlichen Austausch zwischen Mensch und Natur dem Gesetz des Mehrwerts unterwirft und damit die Zukunft der eigenen Spezies der drohenden Vernichtung aussetzt. Globale Klimaerwärmung, rapide Abnahme der Süßwasserreserven, Versteppung ganzer Regionen und damit verbundene Hungerkatastrophen, rapides Artensterben – die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Die einzige Antwort auf diese Entwicklung – so John Bellamy Foster – ist eine ökologische Revolution, der Kampf um den Frieden zwischen Mensch und Natur. Foster beruft sich dabei auf so unterschiedliche Denker wie Karl Marx, Thomas Malthus, William Morris, Albert Einstein, Hannah Arendt und Rachel Carson. Wer ernsthaft über Ökologie und die Rettung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sprechen will, für den ist dieses Buch Pflichtlektüre.

 

John Bellamy FosterJohn Bellamy Foster, Jahrgang 1953, ist Professor für Soziologie an der University of Oregon in Eugene und Chefredakteur der unabhängigen sozialistischen Zeitschrift Monthly Review. Seine Arbeitsschwerpunkte sind politische Ökonomie, Umwelt-Soziologie und marxistische Theorie.

 

 

 

Pressestimmen

»Im zweiten Teil seines Buches befasst sich Foster mit dem ökologischen Erbe im Werk von Karl Marx. Die Renaissance, die der Philosoph aus Trier heute erlebt, beschränkt sich nicht nur auf dessen Kapitalismusanalyse und Kritik; Marx gilt inzwischen auch als ein Vordenker der Ökobewegung [...]. Im dritten Teil wird die Notwendigkeit einer ökologische Revolution begründet. [...] Foster warnt: Ohne eine radikale Umgestaltung von Produktion und Konsumtion wird die Weltwirtschaft weiterhin Kohlenstoff emittieren und uns über die rote Linie der Erwärmung um zwei Grad Celsius katapultieren. Dies könne dazu führen, dass unserer Planet eines Tages nicht nur eisfrei, sondern auch frei von Menschen ist.«
Rupert Neudeck, Neues Deutschland

»Wer die Zeit dazu findet, sollte ›Die ökologische Revolution‹ unbedingt lesen.«
P.S.-Zeitung (Zürich)