Laika Verlag

 

Laika Verlag

Die Idee des Kommunismus I

Band 17:
ISBN
978-3-942281-28-7
Erschienen Oktober 2012
Preis
24,00 €
280 Seiten

Die Versprechen des Kommunismus von den Katastrophen des 20. Jahrhunderts zu trennen, ist keine leichte Aufgabe. Aber sie ist nötig. Denn wir brauchen eine andere Vorstellung von Gesellschaft, damit die Menschheit aus den Katastrophen herauskommt, in die sie mit dem Kapitalismus bereits hineingesteuert ist. Wir müssen anfangen. Dazu will das Buch einen Beitrag leisten.

Die gleichnamige Londoner Konferenz war eine Antwort auf Alain Badious »Die Kommunistische Hypothese«. Unter der Losung »Die lange Nacht der Linken geht jetzt zu Ende« versammelte Slavoj Žižek mehr als zwanzig linke und linksradikale Theoretiker, darunter Antonio Negri, Bruno Bosteels, Terry Eagleton und Alberto Toscano, und diskutierte mit ihnen die Möglichkeiten eines kommunistischen Neubeginns ebenso wie die Notwendigkeit des Kommunismus als gesellschaftliches Zukunftsprojekt.

Die Konferenz verstand sich dabei nicht als akademische Lehrveranstaltung, sondern vielmehr als praktisch-theoretische Anleitung zu politischem Handeln. Die beiden Konferenz-Bände versammeln alle Beiträge dieses richtungsweisenden Austauschs.

 

ZizekSlavoj Žižek, 1949 in Ljubljana geboren, ist Soziologe, Philosoph, nicht-praktizierender Psychoanalytiker und Kunstkritiker. Von 1981 bis 1985 studierte er an der Universität Paris VIII bei Jacques-Alain Miller, einem Schüler des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan. Žižek lehrt an der Universität in Ljubljana/Slowenien und ist derzeit International Director des Birkbeck-Institute for the Humanities an der Universität in London. Žižek gilt als einer der bedeutendsten Intellektuellen der Linken.

CostasCostas Douzinas, geboren in Athen, hat 1973 am Widerstand in Griechenland gegen die Diktatur teilgenommen. Heute lebt Douzinas in London, lehrt als Juraprofessor an der Birkbeck Universität und ist dort Direktor des Institute for the Humanities. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten liegt in den Bereichen Menschenrechte, Ästhetik, Rechtstheorie in der Postmoderne und Politische Phi- losophie. Neben seiner journalistischen Tätigkeit für den Guardian ist Douzinas auch Buchautor und Herausgeber. Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem Adieu Derrida, 2007 (Hrsg.), Human Rights and Empire – The Political Philosophy of Cosmopolitanism, 2007 sowie The End of Human Rights, 2000.