Laika Verlag

 

Laika Verlag

Portrait of a Revolutionary

Portrait of a Revolutionary, 1972
6 Jahre
DuLuart, Yolande
USA 1972
ca. 60 Minuten
Filmsprache
Amerikanisches Englisch
Untertitel
Deutsch

Der Film widmete sich Angela Davis vor ihrer Verhaftung im Jahr 1970. Durch ihren Protest bekannt geworden, bekennt sich Angela Davis zur Kommunistischen Partei der USA, berichtet von politischer Verfolgung und verspricht: „Der Sieg wird bald unser sein.“ Durch eine aufwändige Restaurierung der Bild- und Tonspur hat der LAIKA-Verlag erreicht, dass DuLuarts Film wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung steht.

 

Pressestimmen

„Yolande DuLuarts Schwarzweiß-Film wurde zwischen 1969 und 1970 gedreht und zeigt Davis vor ihrer Festnahme: in der Universität (obwohl dort die Dreharbeiten zum Film verboten wurden), auf Veranstaltungen der KP und Solidaritätskundgebungen für die Soledad Brothers. Ein bemerkenswertes bis bewegendes Zeitzeugnis aus dem Umfeld der Black Panther […].“ 

junge Welt, Juni 2010

Angela Davis - Eine Legende lebt
6 Jahre
Priemer, Christel und Weber, Ingeborg
BRD 1998
ca. 79 Minuten
Filmsprache
Amerikanisches Englisch, Deutsch
Untertitel
keine

Eine Dokumentation über den Lebensweg der afroamerikanischen Frau, die für die USA eine Zeit lang Staatsfeindin Nr. 1 war, die in Berkeley bei Herbert Marcuse und in Frankfurt am Main bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno studierte. Sie war eine zentrale Persönlichkeit und Aktivistin in der Black Panther Party, Wissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Feminismus und afroamerikanische Politik und Kultur und ist immer noch politisch aktiv, zum Beispiel in der Kampagne zur Freilassung von Mumia Abu Jamal.

Christel Priemer hat an über vierzig Dokumentationen und Reportagen für die ARD, die Dritten Programme und das ZDF gearbeitet und lebt heute in München. Ingeborg Weber ist Journalistin in München mit dem Arbeitsschwerpunkt Frauen in aller Welt.

Solidarität mit #allesdichtmachen

"Ohne Meinungen und Ziele kann man gar nichts darstellen. Ohne Wissen kann man nichts zeigen; wie könnte man wissen, was wissenswert wäre? Wenn der Schauspieler sich nicht damit begnügt, ein Papagei oder ein Affe zu sein, muss er sich das Wissen unserer Zeit über das menschliche Gesellschaftsleben aneignen, indem er selbst in den Kampf der Klassen eintritt. Manche mögen das als entwürdigend empfinden, weil sie die Kunst, wenn die Geldseite erledigt ist, zu den höchsten Dingen zählen; aber die höchsten Entscheidungen der Menschheit werden in Wirklichkeit auf der Erde ausgefochten, nicht im Himmel; in der "äußeren" Welt, nicht in den Köpfen der Menschen. Niemand kann über den kämpfenden Klassen stehen, denn niemand kann über der menschlichen Rasse stehen. Die Gesellschaft kann kein gemeinsames Kommunikationssystem teilen, solange sie in sich bekämpfende Klassen gespalten ist. Für die Kunst bedeutet "unpolitisch" zu sein also nur, sich mit der "herrschenden" Gruppe zu verbünden."

Berthold Brecht - A Short Organum for the Theatre

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 

 

#allesdichtmachen